Smartphone einschicken: Das ist vorher zu beachten

Ein kurzer Augenblick der Unachtsamkeit reicht aus und schon ist es passiert: Das geliebte Smartphone ist kaputt. Doch was kann in dieser ärgerlichen Situation getan werden?

Um beispielsweise ein HTC Smartphone schnell und preiswert reparieren zu lassen, steht eine Vielzahl von Handywerkstätten zur Verfügung. Allerdings ist es dabei nicht immer möglich, das Handy persönlich in der Handy-Reparaturwerkstatt abzugeben. Für diese Fälle bieten viele Handywerkstätten die Möglichkeit des Einschickens des Smartphones an.

Jedoch sind vor dem Einsenden des Handys einige Dinge zu beachten. Welche das sind und wie das Einschicken des Smartphones funktioniert, erklärt der folgende Beitrag.

Handy einschicken – Bei welchen Schäden?

Grundsätzlich kommt es für das Einschicken des Smartphones nicht auf die Art des vorliegenden Schadens an.

Smartphone einschicken: Das ist vorher zu beachten
Bild von 3D Animation Production Company auf Pixabay

So ist eine Einsendung sowohl möglich, wenn das Display gesprungen ist oder nicht mehr funktioniert, eine Taste nicht mehr reagiert oder die Akkuleistung nachlässt. Daneben kann ein Smartphone auch eingeschickt werden, um das Ausmaß eines Wasserschadens zu analysieren und Daten zu retten.

Die Dauer der Reparatur

Natürlich handelt es sich bei dem Smartphone um einen nahezu unverzichtbaren Begleiter im Alltag, auf den nicht allzu lange verzichtet werden kann. Daher sind kompetente Smartphone-Werkstätten stets bemüht, die Reparatur schnellstmöglich auszuführen. In der Regel nimmt die Reparatur somit nur einen Tag in Anspruch.

Jedoch richtet sich die exakte Reparaturdauer stets nach dem individuellen Einzelfall. Auch für die unterschiedlichen Schäden und Hersteller fällt die Bearbeitungsdauer durchaus unterschiedlich aus.

Die Daten auf dem Smartphone

In der Regel wird für die Reparatur des Smartphones ein Zurücksetzen des Gerätes nötig, bei dem es zu einem Datenverlust kommen kann. Daher sollte vor der Einsendung unbedingt ein Backup aller wichtiger Daten, die sich auf dem Gerät befinden, erstellt werden. Die Daten, die auf dem Handy noch vorhanden sind, werden von seriösen Werkstätten natürlich nicht eingesehen.

Die SIM-Karte kann in der Regel aus dem Smartphone entfernt werden. Diese muss also nicht versendet werden, wodurch die Möglichkeit entsteht, die SIM-Karte für den Übergang in einem Ersatzhandy zu nutzen.

Nötige Schritte vor dem Versenden

Es müssen einige Schritte ausgeführt werden bevor das Smartphone für eine erfolgreiche Reparatur verschickt wird.

Der erste davon besteht, wie bereits erwähnt, darin, eine Kopie von sämtlichen Daten zu erstellen, die nicht verloren gehen dürfen. Zu diesen gehören in der Regel Kalenderdaten, Kontakte, Fotos und Chatverläufe. In einigen Apps werden auch automatisch Backups erstellt, die zu jeder Zeit abgerufen werden können. Daneben sind sämtliche externe Speichermedien aus dem Gerät zu entfernen.

Im nächsten Schritt muss das Telefon auf den Werkszustand zurückgesetzt werden. Jedoch ist es auch kein Problem, wenn sich das Smartphone bei dem Verschicken nicht in seinen Werkseinstellungen befindet. Jedoch besteht so eine geringere Kontrolle über die Daten.

Sorgt der Schaden des Smartphones dafür, dass kein Zurücksetzen und keine Sicherung mehr durchgeführt werden können, sollte im Rahmen der Reparatur auch eine Datenrettung durchgeführt werden. 

Die Verpackung für den Versand

Wird das Smartphone dann verschickt, ist unbedingt auf eine sichere Verpackung zu achten. Ideal ist, das Gerät in seiner Originalverpackung zu versenden.


Falls diese jedoch nicht mehr vorhanden ist, muss das Telefon sorgfältig und sicher verpackt werden, damit sich auf dem Transportweg kein zusätzlicher Schaden ereignet.