Surfen im Web – Wie man sich schützt!

Im Internet tummeln sich eine ganze Menge von Gefahren, über die sich viele Nutzer nicht im Klaren sind. Kriminellen wird es durch unzureichende Sicherheitseinstellungen des Browsers oder unsichere Kennwörter sehr einfach gemacht, sensible Daten zu stehlen oder den Computer mit Malware zu infizieren.

Nutzer sollten daher einige einfache Sicherheitsvorkehrungen treffen, um sich vor Datenklau und anderen Gefahren wirkungsvoll zu schützen. Werden ein paar Tipps beachtet, wird sicher surfen im Internet problemlos möglich.

Für den geeigneten Schutz im Internet sorgen

Egal, ob es um die Reservierung von Konzerttickets, Online-Banking oder den Fahrkartenkauf geht – heutzutage kann so ziemlich jedes Geschäft über das Internet schnell und unkompliziert realisiert werden. Dies bietet im Alltag viele praktische Vorteile – allerdings sollte hierbei niemals der Sicherheitsaspekt aus den Augen verloren werden. Dafür bedarf es den passenden Schutz vor Datendiebstahl und ungewollten Mitlesern.

Ein Virenschutz, eine gut konfigurierte Firewall und die regelmäßige Ausführung von Sicherheitsupdates schützen vor dem Diebstahl sensibler und persönlicher Daten. Doch auch in sozialen Netzwerken sollte die Privatsphäre stets geschützt bleiben. Das Nutzen von sicheren Passwörtern spielt in allen Bereichen eine besonders wichtige Rolle.

Sichere Passwörter wählen

Für Passwörter gilt die Faustregel, dass diese möglichst lang sein sollten. Ideal sind hier zwölf Zeichen, mindestens aber acht. Verwendet werden sollten dabei komplexe Kombinationen, die aus Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen bestehen.

Daten, die von fremden Personen schnell erraten werden können, wie zum Beispiel das eigene Geburtsdatum oder der Name, sollten innerhalb des Kennworts nicht verwendet werden. Hacker sind in der Lage, diese Art der Passwörter schnell und ohne Probleme zu entschlüsseln.

Ebenfalls abgesehen werden sollte von typischen Zahlen- oder Buchstabenfolgen wie „12345“ oder „yxcvb“. Durch spezielle Programme, die von den Hackern genutzt werden, werden nämlich Buchstaben- und Zahlenkombinationen vollkommen automatisch getestet. Im Internet sind Passwort-Generatoren zu finden, die Nutzern schnell und unkompliziert helfen, wirklich sichere Kennwörter zu erstellen.

Natürlich ist es wesentlich schwieriger, ein kompliziertes und langes Passwort ohne persönlichen Bezug im Kopf zu behalten. Aus diesem Grund neigen viele Nutzer dazu, ein und dasselbe Passwort auf unterschiedlichen Internetseiten und Accounts zu nutzen. Dies ist allerdings ein großer Fehler. Denn, wenn das Passwort erst einmal von einem Hacker entschlüsselt wurde, kann er auf alle unterschiedlichen Accounts zugreifen. Daher ist es essentiell, jedes Passwort nur für einen einzigen Account zu verwenden. Ebenfalls ist es empfehlenswert, die Passwörter in regelmäßigen Abständen zu ändern.

Nutzen der Zwei-Faktor-Authentifizierung

Zusätzlichen Schutz erhalten Nutzer durch die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wird diese genutzt ist es nötig, dass zum einen ein Passwort eingegeben wird, zum anderen aber noch eine zusätzliche Identifizierung über einen anderen Weg stattfindet. Zum Beispiel kann dies in Form eines Codes geschehen, der an das Smartphone geschickt wird. Es gibt eine Reihe an Dienstleistern, welche diese Art der Authentifizierung heute schon anbieten.

Auf der Internetseite des Hasso-Plattner-Instituts können Nutzer überprüfen, ob sie bereits Opfer eines Diebstahls ihrer Identitätsdaten geworden sind. Hierzu muss lediglich die E-Mail-Adresse eigegeben werden. Wenn die Daten im Netz bereits frei zugänglich vorhanden sind, ist es zwingend nötig, eine Änderung der Passwörter vorzunehmen.