Der Unterschied zwischen Antivirus und Anti-Spyware Software

Die meisten Computer-Laien machen den großen Fehler und bezeichnen sowohl einen Wurm, Trojaner oder andere Schadsoftware als Computervirus. So werden die Begriffe rund um Trojaner, Viren und Würmer sehr oft als synonym verwendet, obwohl sie alles andere als identisch sind. Zwar handelt es sich bei einem Virus, Trojaner oder einem Wurm um eine bösartige Software, die eine Menge Schaden auf dem Computer, Laptop oder Tablet anrichten kann, doch gibt es sehr große Unterschiede zwischen den verschiedenen Schadprogrammen.

Da immer noch viele Computernutzer sämtliche Schadsoftware in die Schublade der Computerviren stecken, sind nur die wenigsten Computersysteme hierzulande ausreichend geschützt. Wer glaubt mit einem Antivirenprogramm sein PC-System gegen sämtliche Gefahren im Internet zu schützen, liegt demnach völlig falsch. Demnach reicht eine klassische Antiviren-Software nicht aus, um gegen alle Risiken im World Wide Web gewappnet zu sein.

Nur, wenn man die Unterschiede zwischen den verschiedenen Schadprogrammen kennt, gelingt es einen Computer vor großem Schaden zu bewahren. Denn im schlimmsten Fall kann ein Virus einen kompletten System lahm legen, so dass sämtliche gespeicherte Computerdateien verloren gehen können. Auch bei schädlicher Spyware laufen Computernutzer auf ein großes Risiko. Denn durch Spyware gelingt es Datendieben in den Besitz vertraulicher Informationen wie Namen, Adressen, Kontodaten oder Telefonnummern zu kommen.

Bild Cyberangriff
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 

So ist es für Computernutzer von entscheidender Bedeutung ein PC-System vor sämtlichen Gefahren aus dem Bereich der Computerviren zu schützen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein windows-betriebenes PC-System oder einen Mac handelt – nur wer seinen Computer regelmäßig durch neue Antiviren-Softwares wartet, schafft es sicher im Internet zu surfen.

Die Aufgaben von Antivirusprogrammen für PC und Mac

Fast zehn Millionen Menschen in Deutschland verzichten gänzlich auf einen Antivirusprogramm auf ihrem PC und gehen damit ein großes Risiko ein. Doch sind die diejenigen, die einen Antivirusprogramm auf dem Rechner installiert haben oftmals auch nicht ausreichend vor Würmern, Trojaner und Viren aus dem Internet geschützt. Denn jeden Tag tauchen fast 400.000 neue Schadprogramme im Internet auf, die alle das Ziel haben Daten zu stehlen oder PC-Systeme lahm zu legen.

So gelingt es nur mit aktuellen und modernen Antivirusprogrammen gegen die Machenschaften der Computer-Hacker anzugehen. Hierzu empfiehlt es sich einen Überblick von den effektivsten Antiviren-Softwares zu verschaffen. Der beste Antivirus für Mac und PC, den man aktuell auf dem Computermarkt bekommen kann, ist gerade gut genug, um seine Daten auf der Festplatte vor Angriffen aus dem Netz zu schützen.

Dabei behandeln die Virusprogramme alle bösartigen Software-Programme auf einem Computersystem. Durch die automatische Entfernung oder Entwaffnung der Virusprogramme gelingt es Computernutzer vor den Auswirkungen einer Schadsoftware zu schützen. Allerdings müssen die Antiviren-Softwares für Mac und PC regelmäßig aktualisiert werden, da es fast minütlich neue Schadsoftware im Internet gibt, die eine echte Gefahr für den Computer darstellen kann. So schützen Antivirenprogramme in erster Linie vor Trojanern, Würmern und Computerviren. Um sich gegen Spyware zu schützen, müssen andere Programme her.

Die Aufgaben von Anti-Spyware-Programmen für Mac und PC

Wer glaubt mit einem Antivirusprogramm seine Privatsphäre im Internet zu schützen, wenn man online geht, begeht einen folgenschweren Fehler. Denn durch bösartige Spyware-Angriffe ist es Datendieben gelungen neugierige Blicke auf die Aktivitäten eines Internetnutzers zu werfen. So stellen Spywareprogramme die wohl häufigste Bedrohung im digitalen Zeitalter dar.

Jeder Internetnutzer kann Opfer dieser Bedrohung werden und im schlimmsten Fall gar keine Notiz davon nehmen. Bei einer Spyware-Software handelt es sich um ein bösartiges Computerprogramm, welches sich ohne Wissen des Nutzers auf dem PC installiert und sämtliche Informationen über Browser- und Internet-Aktivitäten preisgibt. Auch mobile Endgeräte wie Smartphones, Notebooks oder Tablets werden immer häufiger von Spyware-Angriffen bedroht.

Die Spyware-Attacken laufen dabei immer im Hintergrund und sind deshalb besonders hinterhältig für Computer-Nutzer. Dabei speichern Spywareprogramme alle Aktivitäten eines Internetnutzers, was im Worst Case sehr große Auswirkungen nach sich ziehen kann. Denn geraten Kontodaten oder Log-In Daten in die Hände von Hackern können diese einen hohen Schaden verursachen. Dabei finden Spywares ihren Weg auf ein PC-System oftmals ihren Weg über verschiedene Sicherheitsschwachstellen. Anhänge in einer E-Mail oder Links eines Webseiten-Programms können mit nur einen Klick eine Spyware auf den PC installieren und ausführen.

So ist es für Computeranwender ungeheuer wichtig nicht nur auf gute Antiviren-Software zu setzen, sondern sich auch gegen Spyware-Angriffe aus dem Netz zu schützen. Auch sollten Computer-Nutzer nur auf modernste und aktuellste Anti-Spyware-Software setzen, um sich gegen Angriffe von Datendieben zu schützen. Denn, wenn einmal sensible Daten in die falschen Hände gekommen sind, kann ein böse Überraschung folgen. So sind Anti-Spyware-Programme mittlerweile unverzichtbar geworden, um sich sicher im World Wide Web zu bewegen und persönliche Daten zu schützen.

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