Datenschutz im Internet – wie Internetnutzer ihre Privatsphäre wahren

Seit der Datenschutz-Grundverordnung hat sich die Situation für Internetnutzer geändert. Inzwischen ist die Privatsphäre zumindest zu einem gewissen Grad gesichert, aber das Thema Datenschutz sollte weiterhin jeden von uns beschäftigen. Schließlich reichen die vorliegenden Gesetze noch lange nicht aus, damit unsere Daten im Internet sicher sind. Wir müssen uns auch aktiv darum bemühen, das sicherzustellen. Schauen wir uns also an, was Sie tun können, damit das gelingt.

Verwendung eines VPN-Anbieters

Durch die Verwendung eines VPN-Anbieters haben Sie die Möglichkeit, von außen auf ein bestehendes Netzwerk zuzugreifen und dabei Ihre IP-Adresse zu verschleiern. Generell sind keine privaten Daten mehr einsehbar, was beispielsweise beim Herunterladen von Dateien via eines Torrents Sinn macht, da sich entsprechende Aktivitäten nach wie vor in einer Grauzone befinden.

Datenschutz im Internet
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 

Durch die Nutzung eines Torrent VPN müssen Sie sich keine Sorgen machen, irgendwann rechtlich belangt zu werden, da Ihre Daten geschützt sind. Doch unabhängig davon macht es Sinn, einen VPN-Anbieter zu nutzen. Ein solcher trägt schließlich auch dazu bei, dass Ihre Daten nicht einfach von Cyberkriminellen gestohlen werden können. Da Cyberkriminalität ein ernstes Problem ist, macht es Sinn, Maßnahmen zu seinem Schutz zu treffen und ein VPN ist nun mal eine der effektivsten.

Möglichst wenige persönliche Angaben

Im Internet werden wir immer wieder dazu aufgefordert, persönliche Daten zu hinterlegen. Manchmal – beispielsweise bei der Anmeldung bei einem Zahlungsanbieter – lässt sich das nicht wirklich vermeiden, aber in vielen Fällen ist es nicht notwendig, zu viel von sich preiszugeben. Sofern es möglich sein sollte, gehen Sie also behutsam mit Ihren persönlichen Daten um und geben Sie beispielsweise bei der Nutzung von Apps nicht zu viel an.

Machen Sie nur dann persönliche Angaben, wenn es wirklich notwendig sein sollte. Das gilt jedoch nicht nur für eigene personenbezogene Daten, sondern auch die von Familienmitgliedern und Freunden, da solche ebenfalls von Cyberkriminellen missbraucht werden können – möglicherweise auch gegen einen selbst.

Meiden von Fehlerberichten

Gerade Nutzer von Windows-Betriebssystemen werden immer wieder dazu aufgefordert, einen Fehlerbericht zu senden. Sofern das nicht wirklich Sinn machen sollte, ist davon abzuraten. Schließlich können Sie sich nie zu 100 % sicher sein, welche Daten beim Fehlerbericht gesendet werden. Seien Sie diesbezüglich also nicht zu offen.

Nutzung von sicheren Passwörtern

Nicht alle Daten sind gleichermaßen wichtig, aber nichtsdestotrotz sollten Sie immer auf sichere Passwörter setzen. Andernfalls kann es passieren, dass sich Cyberkriminelle beispielsweise bei einem Zahlungsanbieter einloggen und die dortigen Daten missbrauchen. Es geht jedoch nicht nur um die Länge des Passworts, sondern auch darum, dass Sie neben Groß- und Kleinschreibung Sonderzeichen und Zahlen nutzen. Zudem ist es ratsam, bei jedem Dienst ein unterschiedliches Passwort zu verwenden. Das ist zwar umständlich, schützt jedoch Ihre Daten.

Mehrere Suchmaschinen

Google ist zwar unumstritten die beste Suchmaschine, aber wenn es um den Datenschutz geht, sollten Sie etwas skeptisch sein. Gerade bei Google können Sie davon ausgehen, dass viele personenbezogene Daten gesammelt werden. Es bietet sich daher an, nicht immer denselben Browser zu nutzen, damit die jeweiligen Suchmaschinenanbieter nicht zu viele verwertbare Daten sammeln können. Zudem besteht bei einigen Browsern die Option, diese so zu konfigurieren, dass keine personenbezogenen Daten gesammelt werden.