Augmented Reality in der Praxis: Reale Beispiele für AR-Apps in unterschiedlichen Bereichen

Mit der erweiterten Realität (AR) wird die Welt um den Nutzer herum in Echtzeit mit virtuellem Leben gefüllt. Sie dient als Schnittstelle zwischen digitalen Objekten und der Realität. Dabei werden natürliche Räume mit virtuellen Inhalten erweitert und Umgebungen mithilfe der Technologie künstlich angepasst. Bereits heute gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Augmented Reality im Alltag zu erfahren. Jeder, der über ein Smartphone verfügt, kann auf AR-Apps zugreifen und die Technologie selbst erleben.

Vielfältige Nutzung von AR-Funktionen

Bei den Augmented Reality Apps handelt es sich im Grunde um Softwareanwendungen, die digitale Inhalte – audiovisuell – mit der Realität verschmelzen. Das Anwendungsgebiet ist mannigfaltig. Entsprechend finden sich heute AR-Apps und Augmented Reality Software, die für Schulungszwecke genutzt werden, Arbeitsinhalte transportieren oder der reinen Unterhaltung dienen. Zum Einsatz kommen sie ebenfalls in nahezu allen Bereichen; vom Gesundheitswesen über das Marketing bis hin zum Tourismus. Dabei bieten sich diverse AR-Funktionen für verschiedene Bereiche an. Als Beispiele können hier AR-Apps wie Google Sky Map, PokémonGo oder ganz simpel auch Quiver dienen.

Augmented Reality in der Praxis
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Die Technologie wird ganz modern vor allem in AR-Apps verwendet, um den Nutzern ein vielschichtiges Erlebnis zu bieten. So lassen sich dann etwa lebensgroße 3D-Modelle in Echtzeit im direkten Umfeld darstellen, die eigenen vier Wände dekorieren oder Lokalitäten in der Umgebung leicht auffinden. Hierzu können nicht einfache nur Bilder oder Töne verknüpft werden, sondern ebenso aufwendige Renderings und 3D-Visualisierungen. Entsprechend bietet Augmented Reality die Möglichkeit, Museen auch von zu Hause aus zu besuchen oder Ausgrabungsstätten zu erkunden.

AR-Apps und ihre Funktionen

Wie bereits erwähnt, gibt es eine Vielzahl von Augmented Reality Apps, die im Alltag für verschiedenste Inhalte sorgen – von Beruflichen bis hin zur Unterhaltung. Augment als Beispiel dient als Schnittstelle für Benutzer, um etwa Produkte aus Online-Shops oder architektonische Entwürfe in 3D betrachten zu können. Hierzu werden diese über ein Medium wie das Tablet oder Smartphone direkt in die Umgebung eingefügt. Durch Bewegen und Drehen kann ein Interessent diese dann genau betrachten und seine Kaufentscheidung absichern oder Hinweise zu Veränderungen geben. Große Namen, die diese Möglichkeit bereits für sich nutzen, sind Nokia, Coca-Cola, Boeing oder auch Nestlé.

Eine weitere AR-App ist Stellarium Mobile oder Alternativen wie Star Walk 2. Über diese kann der Himmel in 3D abgebildet werden. Darin enthalten sind neben den Daten zu Sonnenauf- und Sonnenuntergang oder diversen Sternzeichen eben auch Daten zu entfernten Planeten, Satelliten, Asteroiden und vielen mehr. Diese lassen sich in 3D anzeigen und direkt am Sternenhimmel erfahren. Zudem liefern die Apps weitere Informationen zu den betrachteten Objekten, was dem Interessierten tolle Einblicke in den Nachthimmel ermöglicht.

Mit einem Blick auf die Spiele ist das wohl bekannteste AR-Spiel derzeit PokémonGo. Bei diesem Game geht es darum, in der realen Welt herumzulaufen und in ihr versteckte Pokémon aufzuspüren und zu fangen. Dabei verschmelzen Umgebung und Spielwelt nahezu nahtlos miteinander. Das Spiel entwickelt sich für den Spieler somit zu einer realen Erfahrung, da er sich aktiv bewegen muss, um die Pokémon zu finden und sie zu fangen.

In Zukunft wird die Technologie noch viele Bereiche für sich einnehmen und das Leben der Menschen bereichern. Mit einem Blick auf die modernen AR-Brillen wird zudem klar, wie viel Potenzial hier schlummert.