Wer hauptberuflich bloggt oder die Webseiten seiner Kunden pflegt hat meist das Problem, die Übersicht über die laufenden Projekte und deren Kennzahlen zu behalten. Mit dem neuen Webworker-Dashboard können sämtliche Webseiten zentral an einem Ort verwaltet werden. Durch viele Schnittstellen zu den bekanntesten SEO-Tools können zudem Kennzahlen aus diesen Systemen übernommen werden, was gerade bei vielen verschiedenen Webseiten eine enorme Zeitersparnis darstellt.


 

Webseiten zentral verwalten mit dem Webworker-Dashboard

Durch den Artikel “Webworker-Dashboard – Erster Einblick” von Peer Wandiger bin ich heute morgen auf dieses durchaus sehr nützliche Tool aufmerksam geworden. Ziel des Webworker-Dashboards soll es sein, sämtliche Kennzahlen aus verschiedenen Diensten übersichtlich für mehrere Domains aufzubereiten und an einer zentralen Stelle zugänglich zu machen. Zusätzlich können externe Tools wie Sistrix, Seolytics, usw.  auf Wunsch per Klick direkt über das Dashboard geöffnet werden.

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Im persönlichen Projekt-Dashboard werden alle selbst eingetragenen Domains tabellarisch angezeigt. Hier werden auch gleich einige wichtige Daten ausgegeben:

  • ROI (Summe der Ein-/Ausnahmen)
    Durch einen Klick auf den jeweiligen Betrag können manuell Ein- und Ausnahmen eingegeben werden. Dies ermöglicht einen schnellen Vergleich der Rentabilität der verschiedenen Projekte. Unter den “Featurewünschen” finden sich bereits erste Einträge von Benutzern, die sich automatisierte Abrufe, z.B. von Google Adsense, wünschen. Ich bin mir sicher, dass hier von den Entwicklern noch nachgebessert wird.
  • UI / KW (Unique Visitors / Keywords)
    Diese Kennzahlen werden angezeigt, wenn ein Google Analytics Konto vorhanden und unter den Einstellungen verknüpft wurde. Angezeigt werden die Besucher der laufenden Woche und die Anzahl der Keywords, über die Besucher auf die Seite gekommen sind.
  • T100 (Google Top 100)
    Anzahl der Top 100 Keywords in der google.de Suche (nur manuell eingegebene Keywords)
  • PR (Google Pagerank)
  • DPop (Domain Popularity)
    Anzahl der verlinkenden Domains (Backlinks)
  • GI (Google Index)
    Anzahl der Unterseiten im Google Index, bzw. Anzahl der in der Google Suche auffindbaren Unterseiten.
  • OVI (Online Value Index)
    Diese von XOVI ermittelte Kennzahl soll den Wert einer Domain im Google-Index wiederspiegeln (Sichtbarkeitsindex).
  • FB, Tw, G+ (Facebook, Twitter, Google+)
    Jeder Domain lassen sich entsprechende Profile in den drei Social Networks zuordnen. Die Anzahl der Fans, bzw. Follower wird an dieser Stelle angezeigt.
  • Alexa (Alexa Rank)
    Aktueller Wert des Alexa Rankings. Aus meiner Sicht vollkommen unwichtig, daher habe ich diese Kennzahl auch in den Einstellungen ausblenden lassen.
  • Aktionen
    Über diese Buttons kann z.B. direkt auf das Backend einer Webseite zugegriffen werden (WordPress, Typo3, Joomla, …). Außerdem können Direktlinks zu Onlinetools wie SEOLytics oder Sistrix hinterlegt werden.
Webworker Dashboard

Wichtige Kennzahlen im Überblick im Projekt-Dashboard

Mit Ausnahme der Google Analytics Kennzahlen, werden alle anderen Werte im Blogger-Tarif wöchentlich aktualisiert (im Webworker-Tarif täglich). Die möglichen Veränderungen werden mittels Pfeilen direkt im Dashboard sichtbar. Wer mit der Maus über einen Wert fährt, bekommt zusätzlich den Wert der Vorwoche angezeigt.

Kostenloser Test für 14 Tage

Wer sich das Webworker-Dashboard anschauen möchte, ohne gleich einen monatlichen Betrag zahlen zu wollen, kann dies 14 Tage lang kostenfrei tun. Die maximale Anzahl der zu trackenden Webseiten ist im Blogger-Tarif mit 30 Webseiten meiner Meinung nach sehr üppig gewählt und für die meisten Personen sicherlich ausreichend. Der Tarif von derzeit 17,85 € monatlich (Rabatte möglich) ist mehr als fair. Wer mehr will, bekommt im Webworker-Tarif oder durch eine individuelle Anfrage das passende geliefert.

Meine ersten Eindrücke des Webworker-Dashboards sind sehr positiv und ich bin optimistisch, dass der Dienst nach Wünschen der Benutzer weiterentwickelt wird. Auf der Seite “Featurewünsche” können Änderungswünsche gepostet und über bereits vorhandene Wünsche abgestimmt werden. Bereits umgesetzte Features werden ebenso angezeigt wie die aktuellen Abstimmungsergebnisse, was die Transparenz und damit auch das Vertrauen gegenüber den Entwicklern erhöht.



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