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Laufwerke verwalten

Laufwerke verwalten

Drive Manager gibt einen Überblick über die derzeit verbundenen Datenträger und liefert auf Wunsch sehr detailgenaue Informationen zu Festplatten und Netzlaufwerken. Darüberhinaus stellt es Verknüpfungen zu Windowsprogrammen wie den Datenträgereigenschaften, Check Disk und dem Windows Explorer bereit.

Übersicht über lokale Festplatten und Netzlaufwerke

Nach dem Start des Tools, was aufgrund der nicht benötigten Installation direkt vom USB-Stick aus geschehen kann, bekommt man sämtliche Laufwerksverbindungen übersichtlich, in alphabetischer Reihenfolge der Laufwerksbuchstaben, angezeigt. Bereits an dieser Stelle lassen sich auf einen Blick alle wichtigen Informationen der verfügbaren Datenträger ablesen. So werden unter anderem die Größe und Auslastung des Laufwerks ausgegeben, ebenso werden die Product ID, die Volume Seriennummer und Informationen über das Dateisystem angezeigt. Bei Netzlaufwerken werden zudem die UNC-Pfade ausgegeben.

Screenshot Drive Manager

Komplette Übersicht aller verfügbaren Laufwerke - Festplattenverwaltung mit zahlreichen Informationen

Über die obere Funktionsleiste können weitere Aktionen durchgeführt werden. Interessant für die Festplattenverwaltung ist hierbei besonders die Schaltfläche “Disk Info”, welche weitere, tiefgehende Informationen zum ausgewählten Laufwerk ausgibt. Beispielsweise können Informationen zu den Bytes pro Sektor, Sektoren pro Cluster und freien Cluster abgerufen werden. Auch die Seriennummer des Datenträgers, sowie die Partitionierungsdaten werden angezeigt.

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Weitere Funktionen des Drive Managers sind das Öffnen und Schließen des CD-Laufwerks, das Verstecken von Laufwerken im Windows Explorer und die Überprüfung von Festplatten mit Hilfe von CheckDisk (chkdsk). Außerdem lassen sich über Subst auch Datenpfade als Laufwerk einbinden (z.B. C:\Bilder als Z:\) und auch wieder trennen. Mit der Unplug-Funktion können USB-Geräte sicher vom Computer, bzw. vom System getrennt werden. Zudem steht mit Drive Speed noch ein kleines Benchmarkprogramm für lokale Datenträger und USB-Festplatten zur Verfügung. Das gerade einmal 1 MB große Tool ist wie bereits erwähnt ohne Installation nutzbar und steht zur kostenlosen Verwendung bereit.

Download und Link zum Hersteller: alexnolan.net

Treiber sichern / wiederherstellen

Treiber sichern / wiederherstellen

Mit dem Tool Double Driver ist es möglich, alle im Betriebssystem installierten Treiber zu sichern. Somit können Sicherungen für zukünftige Neuinstallationen angelegt oder eine Übersicht mit den aktuellen Treiberversionen erstellt werden.

Windows Treiber auslesen und sichern

Nach dem Programmstart führt man dazu einfach einen Scan durch (Backup –> Scan Current System). Als Ergebnis werden sämtliche installierte Treiber im Programmfenster aufgelistet.

Fenster Backup - Double Driver 4.1.0
Standardmäßig werden alle Nicht-Microsoft-Treiber ausgewählt – angezeigt werden außerdem die Versionsnummer, das Datum der Treiberversion, der Hersteller, sowie das Gerät, für das dieser Treiber benötigt wird.

Die Liste kann im oberen Menü wahlweise gespeichert oder ausgedruckt werden. Durch einen Klick auf Backup Now können die kompletten Treiberdateien in ein frei wählbares Verzeichnis gespeichert werden. Dabei werden automatisch Unterverzeichnisse für die jeweiligen Geräte erstellt (Grafik, USB, …).

Automatische Wiederherstellung von Treibern

Wer sein Betriebssystem neu installiert hat, und zuvor eine Sicherung der Treiber mit Double Driver erstellt hat, kann unter dem Menüpunkt Restore den Pfad zu den Treiberdateien angeben und alle passenden Treiber komplett (oder einzeln) installieren.

Gerade Admins, die ab und an mal einen No-Name PC auf den Schreibtisch bekommen und keine Lust oder Zeit haben, die passenden Treiber im Internet zu suchen und herunterzuladen, werden dieses Tool zu schätzen wissen. Das Programm unterstützt alle Windows Versionen seit Windows 2000 und kann unter anderem bei Chip online heruntergeladen werden.

 

Systemanalyse per Boot-CD

Systemanalyse per Boot-CD

Ultimate Boot CD (UBCD) heißt das im Jahr 2003 ins Leben gerufene Projekt von Victor Chew. Was ursprünglich nur ein Versuch sein sollte, das Tool Drive Fitness Test statt von Diskette von CD starten zu können, wurde zu einer inzwischen beeindruckenden Sammlung nützlicher und kostenloser Programme.

Wie der Name bereits verrät, startet die UBCD direkt von CD. Als Grundlage dient ISOLINUX, dessen Bootvorgang gerade einmal ein paar Sekunden dauert. Alle, in Kategorien eingeteilten Tools, können in der textbasierenden Oberfläche bequem per Pfeiltasten erreicht werden.

Screenshot Ultimate Boot CD

Diese aktuelle Version 5.1.1 beinhaltet Programme für folgende Zwecke

  • BIOS-Einstellungen
  • CPU-Diagnose inkl. Stresstest
  • Boot Management
  • Datenwiederherstellung
  • Festplattendiagnose /-verwaltung
  • Festplatten klonen / löschen / formatieren
  • Festplattenpartitionierung
  • Arbeitsspeicherdiagnose inkl. Stresstest
  • Systemdiagnose / Hardware auslesen

Das iso-Image ist 360 MB groß und kann über die Webseite des Herstellers heruntergeladen werden. Hier erhaltet Ihr auch eine komplette Liste der enthaltenen Programme sowie weiterführende Informationen.

System Explorer – Ein moderner Task Manager

System Explorer – Ein moderner Task Manager

Der System Explorer ist eine kostenlose Software für die Diagnose und Verwaltung von Systemprozessen. Es beinhaltet viele nützliche Tools, die dabei helfen, das System unter Kontrolle zu halten und Fehler zu identifizieren. Mit einer bestehenden Internetverbindung können verdächtige Prozesse mit einer Datenbank des Herstellers abgeglichen werden.

Screenshot - System Explorer

SystemExplorerPortable

  • Detaillierte Informationen über Aufgaben, Prozesse, Module und Startups, IE Addons, Uninstaller, Windows, Dienste, Treiber, Verbindungen und geöffnete Dateien.
  • Einfache Überprüfung von verdächtigen Dateien über VirusTotal, Jotti Service oder die File-Datenbank des Herstellers.
  • Einfache Überwachung von Prozessen und Aktivitäten.
  • Graphen von wichtigen System-Ressourcen.
  • Tray Tip mit detaillierten System-und Batteriestatus
  • WMI-Browser und zusätzliche Systeminformationen

System Explorer ist in 21 Sprachen übersetzt und steht als Installer und portable Version zur Verfügung. Die private Verwendung ist ebenso kostenlos wie die kommerzielle Nutzung.
Download und weitere Informationen: http://systemexplorer.net/.

Systeminformationen mit Speccy auslesen

Mit Windows lassen sich zwar die wichtigsten Systeminformationen, wie Prozessor, Größe des Arbeitsspeichers oder Festplattenkapazität  auslesen, aber gerade wenn es um detaillierte Informationen wie Mainboard, Chipsatz usw. geht, sind die Angaben recht mager. Das kostenlose Tool Speccy von Piriform, die unter anderem durch den CCleaner bekannt wurden, liest in Sekunden das komplette System aus und liefert genaue Angaben zur verwendeten Hardware. Wer schon einmal über die kryptischen Gerätebezeichnungen von unbekannten Geräten im Windows Geräte-Manager nach passenden Treibern gesucht hat, wird dieses Tool lieben.

Speccy - Systeminformationen auslesen

Speccy - Systeminformationen auslesen

Der Download ist nur ganze 3,5 MB groß und ist für alle gängigen Windows Versionen mit 32bit und 64bit verfügbar. Alle weiteren Informationen sowie die Downloadseite findet Ihr unter http://www.piriform.com/speccy.