Tetris LED Lampe
Als Alexei Paschitnow, im Jahr 1984 die erste spielbare Version von Tetris veröffentlichte, ahnte er wohl kaum, zu welch weltweitem Hit dieses Spiel werden würde. Fans haben nun die Möglichkeit, sich eine Lampe im Tetris-Stil auf den Schreibtisch zu stellen.
Spieleklassiker – FreeCol
FreeCol ist eine Open Source Variante des beliebten, alten Computerspiels Colonization. Ebenso, wie bei Microprose noch erfolgreicherem Verkaufshit Civilization, geht es um den Aufbau eines eigenen Volkes, dass sich wirtschaftlich und militärisch behaupten muss.
Kostenlose Alternative zu Colonization
Zu Beginn des Spiels landen vier Kolonialmächte in der Neuen Welt und beginnen damit, Dörfer und Städte zu gründen, Ressourcen abzubauen und nach Europa zu verkaufen. Dabei treffen sie unweigerlich auf die Ureinwohner des (amerikanischen) Kontinents. Diese sind zu Beginn noch sehr neugierig und freundlich gesinnt. Da jedoch die Interessen von Indianervölkern und Europäern weit auseinander gehen, wird das Klima mit fortschreitender Spieldauer immer rauer. Dabei kann der Spieler selbst entscheiden, ob er die Ureinwohner letztlich bekämpft oder missioniert (einbürgert).
Schließlich spielt auch die Politik zwischen den europäischen Kolonialmächten eine entscheidende Rolle. Liegen die Siedlungen zu Beginn noch recht weit auseinander, wird man sich früher oder später doch mal über den Weg laufen. Hier ist diplomatisches Geschick ebenso gefragt, wie eine schlagkräftige Armee. Politische Diskrepanzen der Kolonialländer in Europa können sich auch auf die Neue Welt übertragen und somit mühevoll ausgearbeitete Friedensverträge zunichte machen.

Mit fortschreitender Dauer wird der Platz immer enger. Diplomatie gewinnt daher ständig an Bedeutung.
Das Hauptaugenmerk des Spiels liegt jedoch auf der Wirtschaftssimulation. Der Spieler muss Ressourcen abbauen und kann diese entweder gewinnbringend nach Europa verkaufen oder an die Ureinwohner verkaufen. Mit den Einnahmen können z.B. neue Schiffe oder Siedler gekauft werden. Durch die Verarbeitung der Ressourcen vor Ort, beispielsweise von Tabak zu Zigarren, können die Einnahmen nochmal deutlich gesteigert werden.
Revolution in der Neuen Welt
Ziel des Spiels ist es, die Unabhängigkeit der eigenen Kolonien gegenüber dem eigenen Heimatland zu erklären und den anschließenden Kampf gegen die Truppen aus Europa zu bestehen. Dabei ist man aber nicht alleine, sondern wird von den anderen europäischen Kolonien und den Ureinwohnern unterstützt.
FreeCol wird bis zur Version 1.0 zu einem vollständigen Klon von Colonization entwickelt. Danach soll das Spiel weiterentwickelt werden, d.h. es werden neue Spielelemente und Ideen hinzugefügt. Da es sich um ein Open Source Projekt handelt, kann jeder seine eigenen Ideen mit einbringen. FreeCol kann entweder unter Windows oder Mac OSX installiert werden, oder plattformunabhängig über Java gespielt werden.
Link: http://www.freecol.org/
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Mad TV – Spieleklassiker als Freeware
Mad TV ist definitiv einer der Spieleklassiker der 90er Jahre. Das erste Computerspiel, bei dem man seinen eigenen Fernsehsender führen konnte, wurde 1991 von Rainbow Arts entwickelt und erschien für Amiga und MS DOS.
Mad TV – Spieleklassiker kostenlos als Freeware
In Mad TV schlüpfen Sie in die Rolle eines Programmdirektors und müssen Ihren Sender durch die geschickte Kombination von Filmen, Shows, Nachrichten und vielen weiteren Genres gegen zwei weitere Sender behaupten. Dabei ist es das Ziel, der Konkurrenz nach und nach die Einschaltquoten streitig zu machen und letztlich zur Aufgabe zu zwingen.
Neben Blockbustern und Live-Übertragungen, die natürlich die meisten Zuschauer anlocken und die Einschaltquoten in die Höhe treiben sind auch Kulturbeiträge und Serien im Programm unterzubringen um Preise und damit auch Marktanteile zu gewinnen. Die unterschiedlich hohen Einschaltquoten wirken sich auch auf die Werbespots aus, die einmal pro Stunde platziert werden können. Jeder Werbepartner verlangt eine gewisse Anzahl an Zuschauern. Wird diese nicht eingehalten, winken zum Teil hohe Konventionalstrafen. Zu jeder vollen Stunde stehen die Nachrichten an, die in der Nachrichtenzentrale zusammengestellt werden können. Wichtige Nachrichten müssen teuer gekauft werden, treiben aber auch die Zuschauerzahlen in die Höhe. Steht eine Sendung im Programm, die erfahrungsgemäß nicht viele Zuschauer vor die Flimmerkiste lockt, lohnt es sich also die Ausgaben für die Nachrichten zu erhöhen.
Liebe und kriminelle Machenschaften
Ein weiteres Ziel des Spiels ist es, das Herz schönsten Frau der Stadt zu gewinnen: Betty Botterbloom. Diese steht auf Erfolg und teure Geschenke. Zudem schlägt Ihr Herz für Kultur-Beiträge. Besonders punkten kann man bei ihr, platziert man ihre eigene Kultur-Talkrunde im Programm. Das Problem dabei: Die Quoten gehen bei dieser scheinbar sehr langweiligen Sendung ganz tief in den Keller.
Doch zum Glück gibt es noch weitere Möglichkeiten die Konkurrenz auszustechen. Durch dubiose Spielfiguren und geschicktes Timing kann die Nachrichtenzentrale oder das Studio des Gegners schon mal in Flammen aufgehen.
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Obwohl Mad TV inzwischen über 20 Jahre alt ist, gab es trotz zahlreicher Nachfolger (z.B. M.U.D. TV) wohl nie eine bessere Echtzeit Fernsehsimulation. Damit das Spiel heutzutage optimal funktioniert, empfiehlt sich die Installation der DOSBox.
Download: Mad TV auf Chip.de
OFM – Der Fußballmanager im Internet
Wer eine gute Fußballmanager Simulation im Internet sucht, die umfangreiche Funktionen bietet ohne gleichzeitig überladen zu wirken, stößt unweigerlich auf den Online Fußball Manager.
Online Fußball Manager – Jeder Tag ist ein Spieltag
Beim Online Fußball Manager, kurz OFM, handelt es sich um eine kostenlose Manager-Simulation, bei der jeder seinem eigenen Verein zu Ruhm und Ehre verhelfen kann. Dabei kann der Spieler neben dem Vereinsnamen auch das Land wählen, in dem sein Verein auf Torejagd gehen soll. Derzeit stehen neben Deutschland noch 31, zum Teil sehr exotische, Länder zur Auswahl. Wer also schon immer mal Fußballmeister von Jamaika oder Trinidad & Tobago werden wollte, ist hier genau richtig.
Beim Online Fußball Manager ist an jedem Tag genau ein Ligaspieltag. Daneben kann jeden Tag ein Freundschaftsspiel organisiert werden, bei dem die eigenen Spieler an Erfahrung sammeln und gleichzeitig die Vereinskasse gefüllt wird. Darüberhinaus können Funcup-Spiele bestritten werden. Funcups sind Turniere, an denen jedes Team just for fun teilnehmen kann. Jedem Manager steht es frei daran teilzunehmen oder sogar selbst einen Cup ins Leben zu rufen. In jedem Land wird auch pro Saison ein Landespokal ausgespielt, bei dem es nicht selten zum Spiel David gegen Goliath kommt. Hier sind natürlich die Vereine in den oberen Ligen im Vorteil, doch gab es auch hier schon Überraschungen.
Bestimme über Stadionausbau, Mannschaft und Finanzen
Wie auch bei den großen kommerziellen Managersimulationen, z.B. dem EA Fußball Manager oder der Anstoss Serie, hat der Manager die alleinige Macht über die Finanzen und die Mannschaft. Beim OFM ist es dem Spieler möglich, sein Stadion auszubauen, dessen Umfeld und Zustand zu verbessern sowie die Eintrittspreise für alle Spiele individuell anzupassen.
Ein großes Stadion zieht viele Zuschauer an und diese bringen wiederum viel Geld mit. Deshalb lautet eine der wichtigsten OFM-Regeln: Baue das Stadion aus – so schnell wie möglich. Dass dies bei recht hohen Ausbaukosten und ziemlich geringen Einnahmen beim Spielstart kein Kinderspiel ist, sollte klar sein – jedoch zeigt sich genau hier das Geschick eines Managers. Bevorzugt man den kurzfristigen, sportlichen Erfolg oder bestreitet man den mühseligen Weg des wirtschaftlichen Gedeihens?
Neben den Zuschauereinnahmen und den Umsätzen aus den Freundschaftsspielen, wird ein großer Anteil des Gewinns durch Sponsorenverträge generiert. Vor jeder Saison kann zwischen 5 Sponsoren ausgewählt werden. Dabei sollte die eigene Stärke gegenüber den Ligakonkurrenten immer mit in die Entscheidung einbezogen werden. Eine hohe Siegprämie wird nicht viel einbringen, wenn der eigene Verein schon vor der Saison als Schießbude der Liga feststeht. In diesem Fall dürfte die Wahl einer angemessenen Antrittsprämie angemessener sein.
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Trainiere Deine Mannschaft und analysiere einzelne Spieler
Der wichtigste Faktor des Spiels ist aber natürlich die eigene Mannschaft. Zu Beginn des Spiels wird jedem Manager eine Mannschaft an die Hand gegeben, die genauso gut ist, wie alle anderen Mannschaften der Liga. Von da an, liegt es in der Hand der jeweiligen Manager aus der Truppe eine schlagfertige Mannschaft zu formen. Ob durch ältere, erfahrene Spieler vom Amateur- oder Transfermarkt oder durch das Heranführen von Jugendspielern. Hier ist Geschick und immer auch ein glückliches Händchen gefragt.
Im Mannschaftsmenü erhält der Manager einen perfekten Überblick über die Entwicklung der einzelnen Spieler. Neben den Einsätzen und Toren gibt die Übersicht auch aufschlussreiche Zahlen über Zweikampfstärke, allgemeine Verfassung, Erfahrungswerte und Trainingsentwicklung wieder. Außer den Spieler-Statistiken können im Mannschaftsmenü noch die jeweiligen Aufstellungen für Liga-, Freundschafts-, Pokal- oder Funcup-Spiel editiert werden, sowie die Jugendarbeit analysiert werden. In letzterer reifen mit den Jahren vielversprechende Talente heran, die entweder in den Profikader integriert oder gewinnbringend verkauft werden können.
Wie bei fast allen Browsergames gibt es für Bargeld auch weitere Features, die das Leben einfacher machen. Beim Online Fußball Manager kann sich jeder Manager durch den Erwerb eines Plus Paketes kleine Vorteile erkaufen, die jedoch keinen Einfluss auf das unmittelbare Spielgeschehen haben.
Weitere Informationen sowie die kostenlose Anmeldung findet Ihr hier: OFM – Online Fußball Manager
OpenTTD – Transport Tycoon deluxe Alternative
Neben Freeciv existiert noch ein weiterer Spieleklassiker, der durch ein OpenSource-Projekt wiederbelebt wird. OpenTTD basiert auf dem guten, alten Transport Tycoon Deluxe.
Alternative zu Transport Tycoon Deluxe
Die Wirtschaftsimulation Transport Tycoon Deluxe wurde 1994 von Microprose entwickelt und veröffentlicht. Das Ziel des Spiels besteht darin, ein Transportunternehmen zu führen und seine Konkurrenten durch logistisch kluge Personen- und Warentransporte auszustechen und zu besiegen. Das OpenTTD-Projekt entstand im Jahr 2004 und verzeichnete bereits kurz nach Erscheinen eine rasch ansteigende Fangemeinde. OpenTTD basiert auf Transport Tycoon Deluxe und wurde im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt, sodass die heutige Version sogar mehr Funktionen und Möglichkeiten besitzt als das Original.
Bis zum Jahr 2010 wurden zum Spielen von OpenTTD zum Teil Original-Dateien von Transport Tycoon Deluxe benötigt. Seit der Version 1.0 sind diese aber nicht mehr nötig.
Integrierter Multiplayer Modus
Als Spieler übernimmt man die Leitung eines Logistikunternehmens. Mit zu Beginn recht knappem Budget müssen die ersten Personen- und Gütertransporte erstellt werden um Geld für weitere, gewinnbringende Aktionen zu verdienen. Dabei muss die Konkurrenz, die natürlich das gleiche Ziel verfolgt, immer im Auge behalten werden. Nicht selten entstehen dabei große Kämpfe um die Gunst der Passagiere.
Anders als beim Original, ist der Multiplayer Modus im Spiel bereits integriert. So sind über LAN oder Internet Spiele mit bis zu 255 Spielern gleichzeitig möglich. Alternativ können Computergegner als Konkurrenten gewählt werden.
OpenTTD ist derzeit in über 50 Sprachen verfügbar und steht für Windows, Linux, Solaris und BSD-Systeme zum Download zur Verfügung. Eine weitere Alternative zu Transport Tycoon Deluxe ist neben OpenTTD, das ebenfalls kostenlos erhältliche Simutrans.
Civilization-Klon – Spieleklassiker
Wer die guten alten Civilization Klassiker von Sid Meyer geliebt hat, sollte einen Blick auf das Projekt Freeciv werfen.
Rundenbasiertes Multiplayer Strategiespiel
Das Spiel ist sehr stark an Civilization II von Microprose® angelehnt und der Einstieg dürfte den “alten Hasen” dieses Spieleklassikers leicht fallen. Genau wie im Original ist das Ziel des rundenbasierten Strategiespiels sein eigenes Volk durch Wachstum, erfolgreiches Wirtschaften und zügiger Forschung voranzutreiben, um sich letztendlich gegen konkurrierende Zivilisationen durchzusetzen.
Das Spiel zeichnet sich besonders durch folgende Funktionen aus:
- Bis zu 30 Spieler können gleichzeit mitspielen (online, LAN oder KI)
- Vorgefertigte oder zufällige Karten
- 61 verschiedene Nationen wählbar
- Spielen von Szenarien
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Ständige Weiterentwicklung – eigene Ideen einbringbar
Neben Deutsch, ist Freeciv, der Civilization-Klon, in 18 weiteren Sprachen verfügbar. Das Spiel ist zudem für die gängigsten Betriebssysteme verfügbar. Unter anderem sind Versionen für Windows, Linux, Mac OS/X, Solaris und FreeBSD vorhanden.
In der Regel erscheint alle drei Monate ein Update. Das Projekt wird von einem internationalen Team von Programmierern und Fans weiterentwickelt. Eigene Ideen kann jeder miteinbringen. Das Spiel ist zudem kostenlos.
Inzwischen ist FreeCiv auch direkt im Browser spielbar. Browsergames ermöglichen das Spielen ohne Download und Installation im Internet Explorer, Firefox, etc.. Bei vielen Spielen kann der Spielstand sogar auf dem Server des Anbieters gespeichert werden.
Weiterführende Informationen und Downloads: http://de.freeciv.wikia.com/wiki/Freeciv_Wiki







