Nützliche Tools | Software, Apps, Gadgets

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28. April 2012
von René Albarus
2 Kommentare

Windows Passwort auslesen

Wer wirklich einmal in die Situation kommt, sich partout nicht an sein Windows Kennwort erinnern zu können, erhält mit OphCrack ein exzellentes Tool, um genau dieses Windows Passwort auslesen zu können. Das Programm ist kostenlos und kann entweder lokal installiert oder als ISO-Datei direkt von einem bootfähigem Medium gestartet werden.

Windows Passwort auslesen mit OphCrack

Wer sich noch mit einem anderen Benutzer anmelden kann (muss Administratorenrechte besitzen), kann sein Glück mit der Installationsvariante versuchen, am schnellsten und zuverlässigsten sollte aber das Booten von CD oder USB-Stick sein. Dazu muss die heruntergeladene ISO-Datei entweder auf CD gebrannt werden oder auf einen bootfähigen USB-Stick kopiert werden.

Für das Knacken der Passwörter wird die Rainbow Tables Methode verwendet, wodurch der Vorgang gegenüber herkömmlichen Bruteforce Methoden deutlich beschleunigt wird. Die Tables können auf der Projektseite heruntergeladen werden. Die Live-CD beinhaltet bereits einen Teil der Rainbow Tables. Gesucht wird in den LM und/oder NTLM-Hashes der Windows Installation.

Screenshot Ophcrack

Windows Passwort auslesen – Fortschrittsbalken zeigen den Status der aktuellen Operationen an

Durch die grafische Oberfläche lässt sich das Programm sehr leicht bedienen. Das Windows Passwort auslesen kann je nach Komplexität des Zeichenfolge einige Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb werden während des Vorgangs auch Fortschrittsbalken angezeigt, welche über den aktuellen Status informieren. Sobald ein Kennwort entschlüsselt werden konnte, wird dieses in der “NT Pwd”-Spalte des jeweiligen Benutzernamens angezeigt.

Bitte beachten Sie, dass das Windows Passwort auslesen nur für den privaten Gebrauch und für das eigene Benutzerkonto gestattet ist. Das Knacken von Kennwörtern auf fremden Rechnern, ohne die ausdrückliche Erlaubnis des Besitzers, ist strafbar. Sie sollten dieses Tool deshalb nur einsetzen, wenn entweder Sie oder ein um Hilfe fragender Freund sein Windows Passwort vergessen hat.

Link zum Hersteller: http://ophcrack.sourceforge.net/

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htaccesseditor_com-logo

26. April 2012
von René Albarus
Keine Kommentare

htaccess Generator

Über die .htaccess Datei können wichtige Sicherheitseinstellungen und weitere nützliche Konfigurationen am Webserver vorgenommen werden. Wer dies nur ab und an macht, erinnert sich meist nicht mehr an die richtigen Befehle. Wer den Onlinedienst htaccesseditor.com benutzt, muss dies auch gar nicht mehr, der htaccess Generator übernimmt diese Aufgabe.

.htaccess-Datei komfortabel online erstellen

Über die Webseite des Anbieters kann eine .htaccess-Datei mit den gewünschten Einstellungen einfach und schnell “zusammengeklickt” werden. Der erstellte Text wird in einer Art Live-Ansicht im unteren Bereich angezeigt und kann nach erfolgter Zusammenstellung per Copy & Paste in die eigene .htaccess-Datei kopiert werden.

Folgende Funktionen stehen dabei zur Verfügung:

  • Zugriffe auf Dateien verbieten
    Inhalte von Verzeichnisse auflisten
  • Benutzerauthentifizierung
    Vergabe von Benutzer und Kennwort für den Zugriff auf das Verzeichnis
  • Fehlerseiten
    Bei 400er Fehlern auf bestimmte URLs umleiten
  • Standardseite
    Falls die Startseite von index.html abweicht kann hier ein Name eingetragen werden (z.B. test.html)
  • Setup WWW
    Um Duplicate Content zu verhindern, kann hier z.B. die Schreibweise einer Domain ohne www zu einer Adresse mit www umgeleitet werden.
  • Weiterleitungen
    301 (dauerhaft entfernt / moved) und 302 (vorübergehend entfernt) Weiterleitungen
  • Zugriffsbeschränkungen
    Bestimmten IP-Adressen den Zugriff gewähren, bzw. verbieten

Das Ergebnis könnte wie folgt aussehen:

Screenshot Webdienst htaccesseditor.com

Beispiel einer erstellten .htaccess-Datei

Wie bereits erwähnt, muss der generierte Text nach Abschluss der Konfiguration noch in die .htaccess-Datei des Webservers kopiert werden. Der Dienst ist kostenlos.

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Übersichtliche Darstellung der Windows Registry

24. April 2012
von René Albarus
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Komfortabler Registry Editor

Die in Windows integrierte Möglichkeit, die Registry zu bearbeiten lässt bei der Benutzerfreundlichkeit und Bedienbarkeit einiges zu Wünschen übrig. Einzelne Parameter sind zwar schnell geändert, doch sobald größere oder wiederkehrende Aufgaben anstehen, wird es umständlich. Das kostenlose Tool Registry Commander bietet zahlreiche Funktionen, die regedit vermissen lässt.

Registry Commander – Alternative zu regedit

Auf den ersten Blick fällt besonders die Darstellungsweise der Registry auf. Statt der gewohnten, teils sehr unübersichtlichen, Baumstruktur auf der linken Seite, setzt der Registry Commander auf den Look früherer Dateimanager. Schlüssel werden als Verzeichnis, Werte als Datei dargestellt.

Übersichtliche Darstellung der Windows Registry

Wer häufig die selben Orte innerhalb der Registry ansteuern muss, vermisst beim Windows eigenen Registry-Editor eine Favoriten Funktion. Die Ansteuerung mehrerer, verschiedener Schlüssel ist zeitraubend und kompliziert – schnell verliert man die Übersicht. Mit dem Registry Commander ist es endlich möglich, Bookmarks von frei wählbaren Registryschlüsseln zu erstellen und diese per Klick jederzeit wieder zu öffnen. Diese Favoriten lassen sich in eine Datei speichern und somit auch zwischen verschiedenen Rechnern austauschen. Zudem lassen sich zu jedem Bookmark Kommentare und Notizen einfügen.

Windows Registry: Einträge kopieren, ausschneiden und verschieben

Die Möglichkeit, Einträge innerhalb der Windows Registry zu verschieben, bzw. zu kopieren ist ebenfalls eine Funktion, die bei regedit schmerzlich vermisst wird. Der Registry Commander kann einen oder mehrere Werte/Schlüssel gleichzeitig verschieben oder kopieren. Ebenso können mehrere Einträge in nur einem Arbeitsschritt gelöscht, umbenannt oder exportiert werden.

Auch die Suchfunktion ist wesentlich komfortabler als bei regedit. Zum Einen kann der Bereich der Registry, der durchsucht werden soll, selbst gewählt werden (HKCU, HKLM, ..), weiterhin lässt sich die Suche durch verschiedene Filterfunktionen um ein vielfaches genauer definieren. Wer eine noch bessere Suchfunktion für die Windows Registry benötigt, sollte den Regscanner von nirsoft einmal ausprobieren.

Weitere nützliche Funktionen des Registry Commanders sind:

  • Export der kompletten Registry per Klick
  • Verbindung mit Remote-Registrys herstellen
  • Verlaufsfunktion
  • Anzeigen sämtlicher Autostart-Werte per Klick
  • Jump to – Funktion

Der Registry Commander kann hier kostenfrei heruntergeladen werden. Er ist ohne Installation lauffähig und kann daher auch über den USB-Stick ausgeführt werden.

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23. April 2012
von René Albarus
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Daten sicher löschen

Vor der Entsorgung oder dem Verkauf einer Festplatte sollten alle darauf enthaltenen Daten vollständig gelöscht werden. Inzwischen sollten die meisten Anwender wissen, dass einfaches Löschen, bzw. das Formatieren des Datenträgers alleine nicht ausreicht. Die größte Sicherheit bieten Tools, die die Festplatte mehrfach mit zufälligen Werten überschreiben. Ein sehr gutes davon ist Darik’s Boot and Nuke (DBAN).

Daten löschen – Datenschutzkonform und sicher

DBAN ist eine Software, die sich ausschließlich um das vollständige Zerstören von Daten kümmert. Löschen einzelner Dateien und Verzeichnisse, sowie das sichere Löschen von freiem Speicherplatz sind nicht möglich. Das Programm wird über ein bootfähiges Medium (CD, USB-Stick) gestartet, wodurch sichergestellt wird, dass keinerlei Dateien auf dem zu löschenden Datenträger in Verwendung sind.

Insgesamt hält DBAN sechs verschiedene Löschmethoden bereit. Diese reichen von einem schnellen Löschen (Überschreiben mit Nullwerten) bis hin zu internationalen Sicherheitsstandards, wie dem des Amerikanischen Verteidigungsministeriums (American DoD 5220-22.M Standard). Die Schnell-Lösch-Funktion sollte keine Anwendung finden, wenn die Festplatte verkauft oder zum Schrott gegeben werden soll. Eine Festplatte, die nur mit Nullwerten überschrieben wurde, lässt sich teilweise sogar mit kostenloser Software komplett wieder herstellen. Das schnelle Löschen kann aber durchaus nützlich sein: Datenträger, die mit Viren oder Malware infiziert sind, können vor der Neuinstallation komplett überschrieben werden und somit gesäubert werden.

Screenshot DBAN

DBAN bietet 6 verschiedene Löschmethoden an - von unsicher bis sehr sicher

Wer seine Festplatte endgültig aus der Hand gibt, sollte daher eine möglichst sichere Löschmethode wählen. Es gilt, je öfter ein Datenträger mit zufälligen Werten überschrieben wird, desto sicherer. Dabei sollte aber auch beachtet werden, dass mit jeder höheren Sicherheitsstufe auch die benötigte Zeit zunimmt. Laufzeiten von zehn Stunden und mehr sind keine Seltenheit. Daten löschen kostet Zeit, die man bei sensiblen Daten aber investieren sollte.

DBAN ist für den Heimgebrauch sowie für den gewerblichen Einsatz komplett kostenlos. Weitere Informationen, sowie den Downloadlink finden Sie auf der DBAN-Projektseite (SourceForge). Wer das Programm von einem USB-Stick booten möchte, kann diese Anleitung zum Booten von ISO-Dateien vom USB-Stick nutzen.

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21. April 2012
von René Albarus
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App der Woche: PowerCam

PowerCam ist eine mächtige Photo-App, die alle grundlegenden Funktionen der integrierten Kamera-App des iPhones und Filtertechniken, wie z.B. die von Instagram, vereint.

Powercam – Eine kostenlose Alternative zu Instagram

Gerade die zahlreichen Bildeffekte, mit denen aufgenommene Bilder und Videos belegt werden können, macht PowerCam zu einer echten Alternative zur iPhone eigenen App und zu Instagram. Das Besondere an den Effekten ist die Live-Vorschau. Damit werden die Effekte bereits vor dem Auslösen sichtbar, was mehr Möglichkeiten bei der Positionierung der

Die Bildeffekte sind dabei in vier Kategorien unterteilt:

  • Tilt-Shift
    Hierbei werden verschiedene Bildbereiche scharf, bzw. Unscharf gezeichnet. Dadurch kann der Fokus des Betrachters auf bestimmte Bereiche gelenkt werden.
  • Magic Shot
    Über 50 verschiedene Bildeffekte stehen zur Verfügung. Die Palette der Effekte reicht von alten 60er/70er Jahre Bildern, über Bleistiftzeichnungen und Mosaik-Bildern, bis zu Spiegelungen und verschiedenen Farbfiltern. Abgerundet werden die Effekte durch Grafiken, die in das Bild eingefügt werden können, z.B. Ein Blitz oder Schneeflocken.
  • Color Splash
    Hier kann eine Farbe gewählt werden, die als einzige Farbe auf dem Bild sichtbar ist. Der Rest des Bildes erscheint in schwarz/weiß.
  • Selbstauslöser

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Hier ein paar Beispiele zu den Magic Shot Bildeffekten:

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Normales Bild, ohne Bildeffekte

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Das gleiche Motiv als Negativ

screenshot powercam color explosion

Color Explosion erzeugt in diesem Fall ein grelles Leuchten am Himmel

powercam screenshot thermaö

Der Thermal-Filter lässt den Himmel rot leuchten

Wie sich anhand der Beispiele erkennen lässt, hat der Anwender mit dieser App sehr viele Möglichkeiten, ein Motiv ganz individuell aufzunehmen.

Bilder und Videos mit Freunden teilen

Die fertigen Bilder sind anschließend in der App und im iPhone Album verfügbar. Bei aktiviertem Fotostream können die Bilder auch sofort auf anderen Geräten, wie iPad oder Computer, angeschaut werden. Wer möchte, kann seine Fotos und Videos auch mit Freunden teilen, indem er diese als E-Mail versendet oder auf Twitter, YouTube, Facebook, Flickr oder Tumblr hochlädt.

In den Einstellungen lassen sich noch einige wichtige Optionen ändern. Der Datumsstempel kann de-/aktiviert werden, eine Gitterfunktion für die Vorschau steht zur Verfügung und die Auflösung der Bilder und Videos kann angepasst werden. Standard ist hierbei eine Auflösung für soziale Netzwerke. Wer eine bessere Auflösung benötigt, kann die Bildauflösung auf Wallpaper stellen und erhält dadurch ein noch besseres Ergebnis.

PowerCam ist kostenlos im AppStore erhältlich –> PowerCam im Apple AppStore.

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17. April 2012
von René Albarus
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Schutz für iPhone und iPad

Besitzer eines Apple iPhones oder eines iPads legen, gerade aufgrund des Preises, viel Wert auf den Schutz des Gerätes. Wem die Hüllen und Smart Cover von Apple zu langweilig sind, sollte sich die Angebote von Quadocta einmal anschauen.

Kreative Cover und Hüllen für Apple Geräte

Besonders die Designer iPhone Hüllen verleihen dem beliebten Smartphone einen edlen Look. Auch Besitzer eines iPads und eines iPod touch finden im Shop von Quadocta eine reiche Auswahl an hochwertigen und preiswerten Hüllen. So schützt beispielsweise eine iPad Schutzhülle, anders wie beim Zubehör von Apple, neben der Frontseite auch gleichzeitig die Rückseite vor Kratzern und anderen Gebrauchsspuren. Die Designs reichen von schlichten einfarbigen Hüllen bis hin zu Schutzhüllen aus Bambus oder Walnussholz.


Alle Angebote und Fotos aller Produkte finden Sie auf der Seite des Herstellers: QUADOCTA iPhone Cases.

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15. April 2012
von René Albarus
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Persönliches Lauftagebuch

Runalyze ist eine frei konfigurierbare Webanwendung, mit deren Hilfe das Lauftraining optimal ausgewertet und dokumentiert werden kann. Neben zahlreichen Statistiken berechnet die Anwendung auch anhand der absolvierten Trainingseinheiten den aktuellen Fitnessstand und erstellt Prognosen für Wettkampf-Distanzen.

Lauftraining dokumentieren und auswerten

Für die Vorbereitung auf einen Laufwettbewerb, wie einen Marathon oder Halbmarathon, ist es immens wichtig, die Trainingsdaten zu speichern und zu analysieren. Trainingserfolge können dadurch besser überwacht werden und auch die Entwicklung der eigenen Fitness kann zurückverfolgt werden. Neben kommerziellen Produkten, wie beispielsweise der iPhone App runtastic, gibt es zahlreiche kostenlose Lauftagebücher, die online auf diversen Portalen geführt werden können.

Wer seine Daten nicht auf dem Server eines solchen Anbieters speichern möchte und auch auf eine Community verzichten kann, sollte sich die Webanwendung Runalyze einmal anschauen. Dieses Tool zur Auswertung und Dokumentation des Lauftrainings kann entweder auf einem persönlichen Webspace (PHP und MySQL-DB werden benötigt) installiert oder aber mittels eines lokalen Webservers (z.B. XAMPP) direkt auf der eigenen Festplatte ausgeführt werden. Da es keine Benutzerverwaltung gibt, sollte bei einer Installation auf einem externen Webserver ein Verzeichnisschutz erstellt werden um den Zugriff Dritter zu vermeiden.

Nach der Installation sollte zunächst einmal die Konfiguration der Plugins und persönlichen Daten vorgenommen werden. Die meisten Einstellungen sind bereits vordefiniert und müssen nicht mehr geändert werden. In den allgemeinen Einstellungen kann das Geschlecht geändert werden – außerdem sind an dieser Stelle Änderung am Design, sowie das Entfernen und Hinzufügen von Sportarten, Trainingstypen und Kleidung möglich. Weiterhin sollte im Plugin “Sportler” das Gewicht angegeben und die maximale Herzfrequenz sowie der Ruhepuls angegeben werden. Diese Angaben werden für die korrekte Berechnung der Pulszonen benötigt. Ebenfalls sehr wichtig ist das Plugin “Schuhe”, mit dem sich verschiedene Schuhe verwalten lassen, die hinterher mit den Trainingsdaten verknüpft werden können.

Eingabe und Import von Trainingseinheiten

Sind die wichtigsten, persönlichen Einstellungen gespeichert, können die ersten Trainingseinheiten eingegeben werden. Hier finden sich nun drei verschiedene Möglichkeiten zur Eingabe eines Lauftrainings. Entweder können die Einheiten manuell per Formular eingegeben werden oder aber aus anderen Anwendungen importiert werden. Die Webanwendung lässt durch die optionale Installation des Garmin Communicator Plugins einen direkten Zugriff auf die lokale Garmin Software zu, wodurch sämtliche Daten daraus importiert werden können (bei Online-Installation wird ein API-Key benötigt). Die dritte Möglichkeit ist der Import einer Datei, in der alle benötigten Daten gespeichert sind (*.tcx, *.csv, *.logbook, *.logbook3, *.fitlog ). Wer beispielsweise sein Training mit runtastic aufzeichnet, kann in dessen Portal eine .tcx-Datei jeder Trainingseinheit herunterladen und so in Runalyze importieren.

Screenshot Runalyze

Im Hauptbildschirm von Runalyze können alle Trainingsdaten eingesehen und analysiert werden

Egal, ob eine manuelle Eingabe oder ein Import bestehender Daten erfolgt, zu jedem Eintrag können noch spezielle Informationen hinterlegt werden:

  • Persönliche Bemerkungen
  • Trainingspartner
  • Name der Strecke
  • Wetter, inkl. Temperatur
  • Schuhe
  • Kleidung
  • Trainingstyp (Dauerlauf, Fahrtspiel, …)
  • Pulsdaten (automatische Übernahme bei tcx-Dateien und Garmin-Import)

Übersichtliche Ausgabe der Trainingsdaten und Berechnung von Kennzahlen

Nachdem eine neue Trainingseinheit im Lauftagebuch gespeichert wurde, kann diese im Kalender (links oben) ausgewählt werden. Daraufhin erscheint eine detaillierte Beschreibung des Eintrags mit sämtlichen Auswertungen des Workouts. Neben einer Kartenansicht, wird auch eine grafische Auswertung von Pace, Puls und Höhenprofil angezeigt. Zudem lassen sich die Tempobereiche,Pulszonen und Kilometerzeiten analysieren.

Nachdem mehr und mehr Trainingsdaten verfügbar sind, macht sich der mächtige Statistikteil von Runalyze bemerkbar. Unter “Analyse” kann die Entwicklung der Tempo- und Pulszonen nach Monaten und Jahren kontrolliert und miteinander verglichen werden. Die Wettkampfstatistik gibt einen Überblick über die absolvierten Veranstaltungen und auch die Laufleistung der verschiedenen Schuhe wird protokolliert. Abgerundet werden die Statistiken durch die Anzeige von Rekorden (schnellstes/längstes Training, etc.).

Die Entwicklung der eigenen Leistungsfähigkeit kann auch anhand von Kennzahlen verfolgt werden. Zum einen wird der aktuelle VDOT-Wert (berechnet nach Formel von Jack Daniels) berechnet, desweiteren werden Rechenspiele angeboten, die z.B. Kennzahlen zu Müdigkeit und Fitnessgrad ausgeben. Abschließend wird anhand der Puls-/Tempowerte eine Prognose für verschiedene Distanzen (10km, Halb-/Marathon) errechnet, welche aber aufgrund der verschiedenen Trainingstypen keine genauen Werte liefert.

Runalyze bietet allen Läufern ein Lauftagebuch mit optimalen Auswertungsmöglichkeiten Ihrer Trainingseinheiten und überzeugt zudem durch einfache Bedienung sowie Übersichtlichkeit. Die Verwendung ist kostenlos möglich. Weitere Informationen und Anleitungen zur Installation finden Sie auf der Homepage des Herstellers: Runalyze – Das neue Lauftagebuch.

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